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Axel Wagner und die Klimakrise

Artensterben, Starkregen, Gluthitze – Wissenschaftsjournalist und Biologe Axel Wagner zeigt mit eindrucksvollen Aufnahmen, wie sich unsere Umwelt verändert und erklärt, was wir tun können, um die dramatischen Folgen der Klimakrise noch abzuwenden.

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Ein Kommentar

  1. FÜR EINE BESSERE WELT

    Gedichte zu Umwelt – und Klimaschutz

    FÜR DEN BLAUEN PLANETEN

    Der Mensch, dieses kluge Wesen
    Kann im Gesicht der Erde lesen.
    Er sieht die drohende Gefahr,
    Spürt die Erwärmung Jahr für Jahr.
    Homo sapiens muss aufwachen,
    Seine Hausaufgaben machen.

    Der Handel mit Emissionen
    Wird unser Klima nicht schonen.
    Weg vom ewigen Wachstumswahn,
    Braucht es einen weltweiten Plan.
    Das oberste Gebot der Zeit
    Muss heißen Nachhaltigkeit.

    Kämpfen wir für Mutter Erde,
    Dass sie nicht zur Wüste werde.
    Retten wir uns’ren Regenwald,
    Gebieten der Kohle Einhalt.
    Statt nur nach Profit zu streben,
    Im Einklang mit der Natur leben.

    UNSER WALD IN NOT

    Vielen Tieren Lebensraum,
    Für den Sauerstoff ein Quell,
    Für gesundes Klima essentiell;
    Das ist unser Freund, der Baum.

    Ohne Bäume in Wald und Flur
    Wär die Erde ein öder Planet nur.
    Wir sehnen uns nach diesem Grün,
    Der Zeit, wenn wieder Bäume blüh’n.
    Wir wollen wandeln durch Alleen,
    Das Blätterdach so wunderschön.

    Profitgier lässt die Wälder schwinden,
    Fördert weltweit Umweltsünden.
    Die grüne Lunge des Planeten
    In Gefahr, da hilft kein Beten.

    Zu viele Buchen und Eichen
    Mussten schon der Kohle weichen.
    Retten wir den heimischen Wald,
    Bewahren die Artenvielfalt.
    Mit jedem Baum, der sinnlos fällt,
    Wird etwas ärmer uns’re Welt.

    Wenn’s mit dem Wald zu Ende geht,
    Stirbt letztlich der ganze Planet.
    Damit nicht wahr wird böser Traum,
    Gilt’s zu kämpfen für jeden Baum.

    UNS’RE MEERE BEDROHT

    Es treiben Müllinseln auf den Wellen
    Nicht nur vor Antillen und Seychellen.
    Des Meeres Flora und Fauna Idyll
    Ist ausgesetzt unserem Plastikmüll.

    Was wir achtlos in die Umwelt geben,
    Bedroht der Tiefsee fragiles Leben.
    Es findet die grausige Kunststoffpest
    Ihren Weg in jedes Korallennest.

    In der Entwicklung Millionen Jahren
    Trotzten die Fische allen Gefahren.
    Oktopus und Wal, jedes Meerestier
    Lebte einst wahrhaft paradiesisch hier.

    Der Mensch im ungebremsten Plastikwahn
    Bringt nun das Ökosystem aus der Bahn.
    Hat Homo sapiens noch kluge Ideen,
    Oder müssen die Fische an Land geh’n?

    DAS LEID DER TIERE

    Tieren und Umwelt zuliebe,
    Weg vom fleischlichen Triebe.

    Uns’re Tiere haben’s schwer,
    Wir behandeln sie nicht fair.
    Ein Mensch, wie stolz das klingt,
    Der großes Leid den Tieren bringt.
    Geflügelknast und Schweinemast
    Sind Quälerei und Umweltlast.
    Kükenschreddern ist das Wort
    Für grausamen Massenmord.
    Tiertransporte sind Tortur,
    Von Mitgefühl keine Spur.
    Tiere als Versuchsobjekt,
    Vor nichts wird zurückgeschreckt.

    Man fragt nicht nach der Tiere Befinden,
    Profit zählt, das Tierwohl steht ganz hinten.
    Bringen wir in ein dunkles Kapitel Licht,
    Dem Tierschutz Gewicht, beim Fleisch Verzicht.
    Heraus die Tiere aus den Verliesen
    Für ein bisschen Freiheit in den Wiesen.

    POEM FOR MOTHER EARTH

    The earth is our mother,
    We will not have another.
    There’s no better place to find
    For animals, plants, mankind.

    Green woods, beautiful lakes,
    Nature has got what it takes.
    We have to keep clean the air,
    As environment everywhere.

    Put an end to coal mining,
    Nuclear power and fracking.
    Climate concerns all nations,
    Just as plastic in the oceans.

    For good living day and night
    Must change darkness and light.
    Our planet, so wonderful blue,
    We will always protect, We do!

    GEDANKEN ZUR ZEIT

    Wir schau’n auf eine Krise,
    Die den Erdball heimsucht.
    Keine Spur vom Paradiese,
    Millionen sind auf der Flucht.

    Kriege überzieh’n die Welt,
    Der Terror ist omnipräsent.
    Neue Religion ist das Geld,
    Man konsumiert permanent.

    Profitmaximierung ist Pflicht,
    Börsenkurse steh’n im Fokus.
    Die intakte Natur zählt nicht,
    Umweltschutz in den Lokus.

    Banken scheffeln Milliarden,
    Bei Mißerfolg hilft der Staat.
    Wir seh’n riskante Spielarten,
    Man will die Ernte ohne Saat.

    Die westliche Lebensweise
    Bringt den Planeten in Not.
    Zu Ende geht’s mit dem Eise,
    Die Klimakatastrophe droht.

    Ein Umdenken muss kommen,
    Setzen wir auf den Verstand;
    Die Heiden und die Frommen,
    Die Religionen Hand in Hand.

    WENIGER IST MEHR

    Gegen den ewigen Wachstumswahn
    Muss nachhaltiges Wirtschaften her;
    Gegen den Autowahn Bus und Bahn,
    Auch im Verkehr ist weniger mehr.
    Urlaubsreisen etwas einschränken,
    Beim Essen ans Maßhalten denken;
    Statt Hühnerbrust zu fleischloser Lust.
    Beim Heizen mit den Graden geizen;
    Teilen, Second Hand der neue Trend,
    Smartphone Dauerkauf keine Option.
    Bei allem etwas Enthaltsamkeit,
    Nehmen wir uns die Freiheit.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

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